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Bericht zum Ausflug der Hürther Ruderer zum Rursee

Am Wochenende nach Fronleichnam (22./23.6.) erkundeten neun Ruderer der HRG ein neues Ruderrevier – die Rurtalsperre Schwammenauel. Dort hat die Rudergruppe des Hochschulsports Aachen sein Bootshaus.
Am Samstag Nachmittag fuhren Udo Nitsche, Rolf Kilzer, sowie Sophie Kaspar und Gerd Petasch mit Ihrem Sohn Emil in die Eifel und schlugen am Wildenhof (so heißt der Wassersportstützpunkt) ihre Zelte auf. Mit den Aachener Ruderern wurden ein Doppelvierer und ein Gigzweier besetzt und der See in Richtung Schwammenauel befahren. Das Wetter war sonnig und mild mit einem leichten Windzug. Die wenigen Segler störten nicht, sondern verschönerten das Bild. Nach einer gemeinsamen Brotzeit mit leckerem Pfälzer Weißwein wurden in der Abenddämmerung zwei Gigs zu Wasser gelassen. Im Sternenlicht ging es dann für eine kleine Runde über den See. Alles war still und ruhig, sodass Emil im Boot einschlief. Auch der Rest verschwand nach dem Anlanden schnell in ihren Schlafsäcken. 
Am nächsten Morgen kam weitere Hürther Unterstützung in Form von Sigrid Trier, Sylwia Bujdasz, Michael Kugelmeier, Miguel Hurtado und Philipp Czap. So konnten der See in Richtung Rurberg berudert werden – diesmal in einem Renn- und einem Gigdoppelvierer. Es wurde heiß, nur der aufrichende Wind und das Spritzwasser sorgten für Abkühlung. Zudem füllte sich der See. Auf dem Rückweg erforderte eine Segelregatta Kursänderungen.
Zum Mittag wurde gegrillt, auf Miguels Geburtstag angestoßen und Austausch mit den Aachener Ruderern betrieben. In der Verdauungspause lebte die Diskussion von Montag weiter – Vorteile und Risiken der zukünftigen Satzung. Am Nachmittag wurde ein Badeboot besetzt und auf dem Rückweg von der Talsperre das kühle, klare Wassers des Rursees genossen. Ich freue mich, dass ich einigen Ruderkameradinnen und -kameraden dieses wunderschöne Revier nahebringen und für ein schönes Miteinander sorgen konnte. Zudem gilt unser Dank den Aachener Ruderern, deren Boote und Infrastruktur, sowie Manpower wir nutzen dürften.

Gerd Petasch