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Mal eben berichtet

Liebe Mitglieder der HRG,
am Donnerstag 28.03.2019 , war unsere JHV. Schade, dass nur wenige Mitglieder der Einladung gefolgt sind und an der Versammlung teil genommen haben. Ich bedanke mich bei Dagmar, Bernd und Norbert für die Vorstandsarbeit und bei allen anderen, die ihre Freizeit einsetzen und unentgeltlich Vereinsarbeit leisten. Vereinsarbeit ist immer mit viel Einsatz, Zeitaufwand, Geduld und Verständnis für Alle verbunden !

Wenn wir große Ruderveranstaltungen ausführen, ist der Verein immer auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Ohne Helfer geht nichts !

Am Donnerstagabend wurde viel diskutiert:
Pflichtstunden einführen ja oder nein!
Beitragserhöhung ab 2020!
Wenn dann aber die Frage kommt – Was bietet mir der Verein für meinen Jahresbeitrag ? – Natürlich kann man die Vereinsmitgliedschaft darauf reduzieren, Beitrag zu zahlen und möglichst viel Nutzen aus dem Verein zu ziehen. So funktionieren kommerzielle Sportanbieter, aber keine Vereine. Die Frage kam, verständlicher Weise, bei den Mitgliedern die schon viele Jahre Vereinsarbeit leisten nicht so gut an. Meiner Meinung nach hat die HRG ein tolles Bootshaus, gutes Bootsmaterial, ein schönes Vereinshaus und ein unvergleichliches Ruderrevier. Schade, wenn dann jemand der Meinung ist, er fühlt sich nicht im Verein angekommen. Vielleicht muss man auch selbst etwas dafür tun?

Jeder kann wenn er Ideen hat , Vorschläge machen, die dann auch, nach Abstimmung, umgesetzt werden können. z.B. Rolf Kilzer u. Udo Nitsche – Team-Rowing – wurde super gut von den Mitglieder angenommen. Vorschläge machen und andere sollen das in die Tat umsetzen, ist nicht prickelnd. Unser Verein hat nicht so viele Mitglieder. Leider fehlen immer mehr Freiwillige die bereit sind in Ihrer Freizeit, Arbeit und Einsatz für den Verein zu leisten. Ohne den Einsatz von freiwilligen Helfern würde es heute kein Bootshaus/Vereinshaus, keine Bootshallen und keinen Steg am OMS geben. Der Verein hat sich 40 Jahre auch durch die Mitglieder getragen, die Geld spendeten und mit viel Herzblut dabei waren.

Gerd ist schon fast 40 Jahre und ich 38 Jahre im Verein. Wir bezahlen Eheleute-Beitrag, obwohl wir schon seit 25 Jahren nicht mehr rudern können. Wir möchten damit den Verein unterstützen und freuen uns, wenn wir an den See kommen und sehen das viele Erwachsene, Jugendliche und Kinder die Spaß am Rudern haben . Ich wollte mich am Donnerstag nicht an der Diskussion beteiligen, weil man sich eh nach einer halben Stunde im Kreis dreht.

Das ist meine persönliche Meinung und ich möchte kein Mitglied damit verletzen.

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die HRG noch viele Jahre, mit aktiven Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern, auch für zukünftige Generationen, bestehen bleibt.

Mit rudersportlichen Grüßen
Hedi Junge