AllgemeinRegatten

Moritz bei den Kleinbootmeisterschaften (DKBM Köln)

Am ersten Osterferienwochenende traf sich die deutsche Ruderelite (oder zumindest alle die gesund waren), auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen, um die Deutschen Meister in den Kleinbooten (Einer und Riemenzweier) zu ermitteln. Diese Meisterschaften dienen den Bundestrainer*innen außerdem zur internen Leistungsübersicht, so dass das Niveau entsprechend hoch anzusiedeln ist. Bei den Männer-Einern wurde beispielsweise festgelegt, dass der Sieger dieser Meisterschaften auch die Olympia-Qualifikation (im Rahmen der Ruder-WM 2019) in dieser Bootsklasse in Angriff nehmen wird. Damit stünde auch der Olympiateilnehmer für die Sommerspiele 2020 bereits fest.

Dieser Konkurrenz stellte sich Moritz Volkmuth (19), der erst in diesem Jahr aus der Junioren in die Männeraltersklasse aufgestiegen ist. Das Motto war also: „erstmal gucken…“. Mit 49 gemeldeten Booten war das Rennen zu allem Überfluss auch noch der größte Einzelevent im Rahmen der Meisterschaften, Moritz rangierte laut Setzung auf Platz 48. Der Vorlauf war zum Warmwerden, der sechste Rang noch nicht so entscheidend. Im Viertelfinale wurden dann die Weichen für den weiteren Verlauf gestellt und hier zeigte die Formkurve bereits leicht nach oben und Moritz erruderte sich den vierten Platz. Im siebten Halbfinale lieferte er dann ein tolles Rennen ab und fuhr nach einem harten Kampf als Erster ins Ziel! Am Finaltag konnte er somit im Finale G an den Start gehen, was vor Beginn der Regatta als „maximal-möglich-wenn alles-super-läuft“ schien. Doch damit nicht genug. Bei sonnigen, aber windigen Bedingungen lieferte er sein bestes Rennen des Wochenendes, wehrte noch auf der Ziellinie den Angriff eines Konkurrenten ab und wurde mit 2/10 Sekunden Vorsprung Zweiter! Insgesamt landete er damit auf Platz 35 – ein tolles Ergebnis, besonders da er sich parallel auf seine Abiturprüfungen vorbereitet, was in den kommenden Wochen natürlich zunächst im Mittelpunkt stehen wird.