Nach den Jahrgangsmeisterschaften (München)

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Die Erfolgsstory der noch jungen Hürther Trainingsmannschaft geht weiter! Mit einer Silber- und einer Bronzemedaille kehrten sie am vergangenen Wochenende von der Regattastrecke in München-Oberschleißheim zurück an den Otto-Maigler-See. Abgekämpft, müde, stolz oder enttäuscht von den Ergebnissen – diese Wochenende hat bei allen seine Spuren hinterlassen.

Das herausragende Ergebnis war sicherlich die Silbermedaille von Gero Hensengerth im Doppelvierer der B-Junioren, die er zusammen mit seinen Kameraden aus Leverkusen und Köln erkämpft hat. Und dabei war die Mannschaft in den letzten drei Wochen von Verletzungen und Pech gebeutelt. Die Krönung war, dass sich Gero nur eine Woche vor den Meisterschaften einen Finger brach, jedoch für sich und sein Team auf die Zähne biss und alles durchzog. Als Schlagmann hatte er eine Schlüsselposition inne und hat diese verantwortungsvolle Aufgabe großartig erfüllt. Eine abgekämpfte aber glückliche Mannschaft konnte den verdienten Lohn in Silber entgegennehmen!

Der erste Gedanke von Jasmin Brieger nach ihrem Doppelzweierrennen mit Katja Burau (Nassovia Höchst) war wahrscheinlich: „Nicht schon wieder!!“. Schon im vergangenen Jahr wurde sie knapp hinter ihren Viererpartnerinnen Vierte im Zweier – holte allerdings dann gemeinsam mit ihnen die Goldmedaille im Doppelvierer der B-Juniorinnen. In diesem Jahr nun in der höheren Altersklasse das gleiche Bild. Tolles Rennen, großer Kampf, aber dann wieder nur… Da es in dieser Altersklasse um die WM-Teilnahme geht, war eine Goldmedaille im abschließenden Viererrennen nicht zu erwarten. Aber am Ende des Tages wurde Jasmin für ihren Trainingsfleiß dann doch noch „in Metall“ belohnt und erhielt für den dritten Platz im Doppelvierer (mit Höchst, Hamburg und Witten) die Bronzemedaille überreicht.

Ein 11. Platz hört sich als Ergebnis zunächst nicht sehr erfolgreich an, allerdings war die Konkurrenz für Simon Mellin im Leichtgewichtsbereich der B-Junioren auch sehr groß. Über Vorlauf und Halbfinale hatte sich seine Mannschaft aus Hürth, Leverkusen und Siegburg für das B-Finale qualifiziert. Bei seiner ersten Meisterschaftsteilnahme war das für den 16-jährigen Schüler bereits ein großer Erfolg. Auch die Art und Weise, wie das Finale gefahren wurde und der knappe Ausgang (6/10 Sekunden hinter dem Zweiten) wird in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns auf noch viele Rennen dieser Art!

Am Finaltag selber stieg Moritz Volkmuth nicht mehr ins Boot. Sowohl im Einer, als auch im Doppelvierer war für ihn im Hoffnngslauf Endstation. Eine enorme Leistungsdichte machte ihm das Leben schwer und zeigte, dass er im Trainings noch etwas zulegen muss, wenn er gegen teilweise 2 Meter große Athleten auf Meisterschaften bestehen will. Dennoch hat er in dieser Saison einige beachtliche Rennen abgeliefert und blickt der Herausforderung weiterhin frohgemut entgegen.

Nun gilt es für die Vier, den Stress der Meisterschaften hinter sich zu lassen, sich zu erholen, um sich dann neue Ziele für die Herbstsaison und die folgende Saison 2018 zu stecken. Die Hürther RG ist jedenfalls sehr stolz auf diese absoluten und persönlichen Erfolge ihrer jungen Mitglieder!!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN ALLE!!!