Satzung

Ruder-, Haus- und Bootsordnung für alle Mitglieder und Gäste der Hürther Rudergesellschaft e.V.

Nutzung – Der Ruder- und Sportbetrieb einschließlich Ausbildung findet zu festgesetzten Zeiten unter Leitung von Übungsleitern und Ruderwarten statt. Außerhalb dieser Zeiten dürfen nur erfahrene Ruderer/innen und Sportler/innen das Vereinsgelände nutzen, die vom Vorstand einen Schlüssel erhalten haben. Der Schlüssel ist für das Bootshaus, die Verbindungstüre zur Gymnastikhalle und den Kraftraum, die Bootshallen, das Tor und die Schranke zum See. Sofern sich keiner auf dem Gelände aufhält, ist während des Ruderns das Bootshaus und die Bootshallen und zum Schluss alles zu verschließen. Offenes Feuer und Feuerwerk ist auf dem gesamten Gelände und am Steg nicht erlaubt.

Bootsbenutzung mit Zuständigkeiten siehe Aushang

Verantwortung – für das Boot (auch Einer) und die Mannschaft hat der Bootsobmann (braucht nicht der Steuermann zu sein); gilt auch bei Wanderfahrten. Der Obmann ist bei Ruderfahrten   verantwortlich für:

  • Ruderverbot bei Gewitter, Sturm, Nebel und Verdacht auf Vereisung des Rudergewässers.
  • Einteilung der Mannschaften und Eintragung ins Fahrtenbuch vor und nach dem Rudern und Bootskontrolle auf Schäden, Zubehör wie Rollsitze und Skulls oder Riemen, Steuer, Stemmbretteinstellung, Steganlage zügig freimachen und auf korrekte Ruderbefehle (Aushang) achten.
  • Einhaltung der Fahrtordnung auf dem Otto-Maigler-See vom Steg rechts am Ufer entlang bis zum Strandbad, dann den See hoch bis zum Ende und auf der anderen Seite zurück rudern, mindestens 20m Abstand zum Ufer halten und auf die Angelkähne und andere Ruderboote achten – eine ausgefahrene Runde beträgt 5km.
  • Reinigung der Blätter von Skulls und Riemen am Steg durch eintauchen in den See und der Boote vor den Bootshallen durch ausspritzen von innen und außen, Wasser aus dem Boot von Kiel unten gelagerten Booten ganz entfernen, Lagerung der Boote und des Zubehörs an dem vorgesehenem und vorgefundenen Platz, alle Boote (Ausnahme der Rennboote und Gigvierer im hinteren Teil der Bootshalle) mit dem Heck zuerst in die Halle.
  • Ruderleistung und Bootsschäden ins Fahrtenbuch eintragen oder bei großen Schäden oder Unfällen den Vorstand informieren.
  • Unfälle SANA Krankenhaus T 02233 5940 und Dr. Nebel T 02233 73450.

Gymnastikhalle und Kraftraum – Die Nutzung ist nur unter Aufsicht (oder der Schlüsselinhaber) und mit sauberen Hallenschuhen erlaubt.

Ordnung – Es sollte allen Mitgliedern und Gästen ein Anliegen sein, unsere Anlagen und Einrichtungen pfleglich zu behandeln und auf Sauberkeit zu achten. Die Reinigungsfrau hat die Anweisung in den Umkleiden alle frei umliegenden Sachen durch einfüllen in Abfallsäcke zu lagern.

Hürth im April 2003 der Vorstand der Hürther Rudergesellschaft

 


 

Satzung der Hürther Rudergesellschaft

  • 1: Sitz und Name der Gesellschaft

Der am 23.01.1979 gegründete Verein führt den Namen „Hürther Rudergesellschaft e.V.“. Der Verein mit Sitz in Hürth ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Brühl eingetragen und Mitglied des Deutschen Ruderverbandes.

  • 2: Zweck der Gesellschaft
  1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Sports in all seinen Zweigen, besonders des Rudersports auf der Grundlage des Amateursports verbunden mit der Jugendpflege.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Errichtung und Unterhaltung von Sportanlagen, Bereitstellung von Sportgeräten, insbesondere von Ruderbooten, Ausbildung zu und Förderung von rudersportlichen Leistungen und Übungen sowie der Pflege von Rudergewässern und Ufergeländern im Sinne des Naturschutzes.
  3. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus dem Mitteln der Gesellschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  4. Die Gesellschaft ist parteipolitisch und religiös neutral.

 

  • 3: Flagge

Die Gesellschaft führt als Flagge die Abbildung eines Vierers stilisiert in schwarz auf weißem Grund. Die Flagge wird am oberen und unteren Rand durch rote Streifen begrenzt.

 

  • 4: Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft kann Jedermann, der den Rudersport ausüben oder die Ziele der Gesellschaft unterstützen möchte, erwerben. Die Mitgliedschaft ist unabhängig von politischen, rassischen, weltanschaulichen oder konfessionellen Gesichtspunkten.
  2. Die Gesellschaft umfasst ordentliche, jugendliche, fördernde und auswärtige Mitglieder sowie die Ehrenmitglieder.

 

  • 5: Ordentliche Mitglieder
  1. Ordentliches Mitglied kann jede Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, werden.
  2. Ordentliche Mitglieder können an den Übungen und Veranstaltungen der Gesellschaft teilnehmen, insbesondere sind sie zur Ausübung des Rudersports nach Maßgabe der jeweiligen Ordnungen berechtigt.
  3. Sie haben Stimmrecht

 

  • 6: Jugendliche Mitglieder
  1. Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
  2. Hiernach sind sie ordentliche Mitglieder.
  3. Jugendliche haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, jedoch kein Stimmrecht in der Hauptversammlung.

 

  • 7: Fördernde und Auswärtige Mitglieder
  1. Es kann jede Person, auch juristische Personen, förderndes Mitglied werden. Das Mitglied übt den Sport nicht aus und hat kein Stimmrecht.
  2. Auswärtige Mitglieder sind solche, die weiter als 10km Luftlinie von der Stadtgrenze Hürth entfernt wohnen, sofern sie nicht ordentliche Mitglieder sein möchten. Sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, jedoch kein Stimmrecht.

 

  • 8: Ehrenmitglieder

Die Ehrenmitglieder werden von der Jahreshauptversammlung benannt. Sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

 

  • 9: Aufnahme und Erwerb der Mitgliedschaft
  1. Aufnahmegesuche der Mitglieder nach den Paragraphen 5 bis 7 sind schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft wird wirksam zum Zeitpunkt der Antragstellung durch schriftliche Aufnahmebestätigung durch des Vorstandes.
  2. Durch die Unterschrift auf das Aufnahmegesuch wird anerkannt, dass der Aufzunehmende guter Schwimmer ist, – ausgenommen fördernde Mitglieder – das die Ausübung des Sports auf eigene Gefahr geschieht und dass der Verein bzw. seine Organe oder Amtsträger für Schäden und Nachteile, die durch Fahrlässigkeit verursacht worden sind, nicht haften.

 

  • 10: Beendigung der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwillige Austrittserklärung, durch Ausschluss oder durch Tod eines Mitglieds.
  2. Die Austrittserklärung hat durch einen geschriebenen Brief mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresschluss zu erfolgen.
  3. Der Ausschluss eines Mitgliedes erfolgt auf Antrag des Vorstandes, durch Beschluss des Ehrenrates.
  4. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied grob oder wiederholt gegen Bestimmungen der Satzung oder der Ordnungen verstößt, dem Zweck der Gesellschaft zuwider handelt, ihrem Ansehen schadet oder mit mindestens 2 Jahresbeiträgen im Rückstand ist.
  5. Der Rechtsweg über den Grund des Ausscheidens ist unzulässig.

 

  • 11: Beiträge
  1. Beiträge werden durch die Hauptversammlung festgelegt. Sie kann eine Umlage und Eintrittsgeld für alle oder nur einen Teil der Mitglieder festsetzen.
  2. Die Beiträge sind jährlich im Voraus zu entrichten; sie können in Vierteljahresraten gezahlt werden.
  3. Der Vorstand kann auf schriftlichen Antrag hin Beitragsermäßigungen und Beitragsstundungen gewähren.
  4. Die Verpflichtung zur Beitragszahlung erlischt abgesehen vom Todesfall erst mit Ablauf des Kalenderjahres. Der Vorstand kann Ausnahmen gewähren.
  5. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

  • 12: Organe der Gesellschaft

 

Die Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung (Jahreshauptversammlung oder außerordentliche Hauptversammlung), die Jugendversammlung, der Ehrenrat und der Vorstand.

 

  • 13: Vorstand
  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Diese bilden den Vorstand im Sinne des §26 des BGB mit der Maßgabe, das je zwei dieser Vorstandsmitglieder in Gemeinschaft die Gesellschaft vertreten können.
  2. Der erweiterte Vorstand besteht aus den Warten für:
  • die Kassenprüfung,
  • die Schriftführung,
  • den Leistungssport,
  • den Breitensport,
  • das Wanderrudern,
  • die Boote und Sportgeräte,
  • das Gesellschaftsgelände und das Gebäude,
  • die Bewirtschaftung,
  • die Jugend,
  • die Belange der Frauen,
  • die Zeitschrift der Gesellschaft.

Die Anzahl und der Aufgabenbereich der Warte können nach dem Erfordernis der Gesellschaft erweitert werden.

  1. Der Gesamtvorstand besteht aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand. Seine Willensbildung geschieht durch Abstimmung seiner erschienenen Mitglieder. Er gibt sich seine Geschäftsordnung selbst und ist ausführendes Organ aller Beschlüsse.
  2. Die Vorstandsmitglieder werden durch Mehrheitsbeschluss von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
  3. Scheidet ein Mitglied des erweiterten Vorstandes während des Geschäftsjahres aus, so kann vom Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Hauptversammlung gewählt werden.

 

  • 14: Ehrenrat
  1. Der Ehrenrat besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Diese werden gewählt wie die Mitglieder des erweiterten Vorstandes. Für schwebende Verfahren bleibt der Ehrenrat bisherigen Besetzung zuständig. Die Mitglieder des Ehrenrates müssen Mitglieder der Gesellschaft sein, dürfen aber nicht dem Vorstand angehören.
  2. Zu den Aufgaben des Ehrenrates gehören die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern untereinander, von solchen mit Organen der Gesellschaft sowie die Entscheidung über beantragte Ausschlüsse von Mitgliedern aus der Gesellschaft.
  3. Über den Ausschluss eine Mitglieds entscheidet der Ehrenrat auf schriftlichen Antrag des Vorstandes, in welchem die Gründe für den Ausschluss im Einzelnen angegeben sein müssen und welcher an den Vorsitzenden des Ehrenrates zu richten ist. Der Vorsitzende des Ehrenrates bestimmt einen nicht öffentlichen Verhandlungstermin und lädt mit mindestens zweiwöchiger Frist die anderen Mitglieder des Ehrenrates, den Betroffenen und den ersten Vorsitzenden der Gesellschaft, wobei dieser sich von einem anderen Mitglied des Gesamtvorstandes vertreten lassen kann. Dem Betroffenen ist der Antrag des Vorstandes in Zweitschrift oder Kopie mit der Ladung zu übersenden. Der Betroffene hat die Möglichkeit, schriftlich oder/und mündlich bei der anberaumten Versammlung vorzutragen.
  4. Der Ehrenrat entscheidet durch Abstimmung seiner Mitglieder und teilt seine Entscheidung schriftlich dem Betroffenen und dem Vorstand mit. Die Entscheidung wird mit Zugang oder am schwarzen Brett der Gesellschaft wirksam. Einer Begründung bedarf es nur in den wesentlichen Punkten, die zu der Entscheidung geführt haben.
  5. Über die Besorgnis der Befangenheit eines Mitgliedes des Ehrenrates entscheiden die übrigen Mitglieder. Wird die Besorgnis der Befangenheit festgestellt, so scheidet das betreffende Mitglied für diesen Fall aus. Der oder die verbleibenden Mitglieder entscheiden in dieser Sache alleine.

 

  • 15: Hauptversammlung
  1. Die Jahreshauptversammlung findet alljährlich im ersten Vierteljahr nach Abschluss des Geschäftsjahres statt. Der Vorstand legt Rechenschaft über das vergangene Geschäftsjahr ab. Versammlungsleiter ist der erste Vorsitzende der Gesellschaft, soweit die Versammlung niemanden anderes hierzu wählt. Als Tagesordnung und zur Behandlung in der Jahreshauptversammlung sind vorzusehen:
  1. a) Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder
  2. b) Genehmigung des Protokolles der vorausgegangenen Hauptversammlung
  3. c) Bericht des Vorstandes
  4. d) Bericht des Kassierers
  5. e) Bericht des Kassenprüfers
  6. f) Entlastung des Kassierers
  7. g) Entlastung des Vorstandes
  8. h) Wahlen
  9. i) Bestätigung des Jugendwartes und seiner Vertreter
  10. j) Haushaltsvoranschlag
  11. k) Verschiedenes
  1. Die Einladung zu einer Versammlung hat mindestens zwei Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich an die stimmberechtigten Mitglieder zu erfolgen.
  2. Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder und mit einfacher Stimmenmehrheit beschlussfähig, wenn durch die Satzung an anderer Stelle nichts bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmberechtigt sind die anwesenden ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder. Für Änderungen der Satzung ist eine ¾ -Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  3. Eine außerordentliche Hauptversammlung wird einberufen, wenn der Vorstand es beschließt oder mindestens 20 stimmberechtigte Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beantragen. Für Einladung und Ablauf der außerordentlichen Hauptversammlung gelten die Vorschriften der vorstehenden Ziffern 2 und 3 entsprechend.
  4. Anträge zur Jahreshauptversammlung und zur außerordentlichen Hauptversammlung müssen 8 Tage vorher dem Vorstand schriftlich vorliegen. Sie sind unter Punkt „Verschiedenes“ zu behandeln.
  5. Eine Jugendversammlung findet jährlich mindestens 14 Tage vor der Jahreshauptversammlung statt. Die Einladung obliegt dem Vorstand. Versammlungsleiter ist der Jugendwart, solange die Jugendversammlung niemand anderes wählt. Sie wählt auf die Dauer eines Jahres den Jugendwart und zwei Stellvertreter. Sie können auch ordentliche Mitglieder sein. Ihre Wahl bedarf der Bestätigung der Jahreshauptversammlung.

 

  • 16: Abstimmungen
  1. Bei allen Beschlüssen und Wahlen der Organe entscheidet die einfache Stimmenmehrheit, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Mitglieder, die ihren Beitragsverpflichtungen nicht nachgekommen sind, haben kein Stimmrecht. Bei Beschlüssen über Entlastung und sonstigen Fällen in eigener Sache ruht das Stimmrecht des Beteiligten. Bei Wahlen muss auf Antrag eines Mitgliedes geheime Abstimmung erfolgen.
  2. Die Bestellung eines jeden Vorstandsmitgliedes kann durch Beschluss einer Hauptversammlung widerrufen werden; erforderlich dazu ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Vor der Abstimmung ist dem Vorstandsmitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
  3. Scheidet im Laufe der Amtszeit ein Vorstandsmitglied aus, so findet die Ergänzungswahl durch die nächste Hauptversammlung statt.
  4. Über den Verlauf einer jeden Versammlung ist Protokoll zu führen, das vom Leiter der Versammlung und vom Protokollführer unterzeichnet wird und der nächsten Versammlung vorzulegen ist. Gefasste Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten.
  • 17: Rechnungsprüfer

Die Hauptversammlung wählt für zwei Jahre zwei Rechnungsprüfer. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Sie haben anhand der Bücher und Belege die Kassenführung und die Jahresrechnung zu prüfen und der Jahreshauptversammlung über das Ergebnis Bericht zu erstatten, sowie ggfs. Entlastung der Kassierer zu beantragen.

 

  • 18: Vereinsjahr

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

 

  • 19: Ordnung

Die im Interesse der Ordnung, der Regelung des Sportbetriebes usw. erforderlichen Verordnungen (Ruderordnung, Hausordnung usw.) werden vom Vorstand erlassen.

 

  • 20: Haftung
  1. Die Mitglieder verzichten auf etwaige Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft und ein im Auftrag der Gesellschaft handelndes Mitglied, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
  2. Bei Beschädigungen an Gesellschaftseigentum durch die Mitglieder hat die Gesellschaft dem Grunde nach und in angemessener Höhe Anspruch auf Schadensersatz sofern Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

 

  • 21: Auflösung der Gesellschaft
  1. Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer besonders zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung zu der zwei Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung eingeladen sein muss, durch ¾-Stimmenmehrheit sämtlicher stimmberechtigter Mitglieder beschlossen werden. Sind in dieser Versammlung nicht ¾ aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so ist eine neue Versammlung nach Ablauf von zwei Wochen schriftlich einzuberufen mit dem Hinweis, dass nunmehr in jedem Fall die stimmberechtigten Mitglieder das Recht haben, die Auflösung mit ¾ -Mehrheit der Erschienenen zu beschließen. Der Vorstand muss die Auflösung sofort in das Vereinsregister eintragen lassen.
  2. Das bei der Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks verbleibende Vermögen ist, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder oder den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, dem nordrheinwestfälischen Ruderverband mit der Auflage zu übertragen, das Vermögen im Sinne der Vereinsaufgaben zu gleichartigen gemeinnützigen Zwecken zu verwenden.

 

  • 22: Allgemeines
  1. Der Vorstand ist ermächtigt, einer Verschuldung der Gesellschaft bis zu 20% der Einnahmen des jeweils laufenden Geschäftsjahres ohne vorherige Genehmigung einer Hauptversammlung zuzustimmen.
  2. Die Ungültigkeit einer Satzungsbestimmung lässt die Gültigkeit der übrigen bestehen.

 

Gründung und Gründer:

Die Gründung der Hürther Rudergesellschaft e.V. fand in der Gaststätte Haus Schuhmacher in Hürth am 23. Januar 1979. Die Gründer waren: K. Loraing, W. Leich, M. Schuckat, R. Gassen, H. Theisgen, U. Limbach, D. Schuckat, W. Limbach.